Musikwoche 2026

27. Februar 2026

Am Montag, den 16. Februar 2026, standen die 5a und 6a teilweise müde, aber trotzdem voller Vorfreude um 05:45 Uhr am Parkplatz vor der Schule. Fünf Tage voller Musik, Spaß und gemeinsamen Singens standen uns bevor. Die Fahrt nach Niederösterreich ins Schlosshotel Zeillern verlief reibungslos, wir erreichten unser Ziel um ca. 10:00 Uhr und anschließend startete für uns die Woche direkt mit der ersten Chorprobe. Danach bekamen wir noch die letzten Informationen und wir durften zum Mittagessen gehen. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit den ersten Workshops, bei denen wir nun für die restlichen drei Tage in vier Gruppen eingeteilt waren. Ein buntes Programm aus abwechslungsreichen Einheiten hatten die Lehrpersonen für uns geplant und auf die Beine gestellt: Band, Vokal, Percussion und Choreographie. Im Großen und Ganzen war der Tagesablauf zwar anstrengend, aber die Workshops waren ziemlich interessant und spannend.

Herr Prof. Haniger und Frau Prof. Kindler begleiteten uns in den Bandstunden, welche aus dem gemeinschaftlichen Musizieren und Singen als Band bestanden. Alle vier Gruppen erarbeiteten gemeinsam dabei jeweils ein bekanntes und modernes Musikstück. Außer den Instrumenten, die in der Schule angeboten wurden, waren unter anderem auch Geigen dabei, die unsere Bandeinheiten bereicherten.

Unsere Gesangslehrerinnen Frau Prof. Lochmann Rogl, Frau Prof. Prantl und Frau Prof. Pedevilla leiteten unsere Vokaleinheiten. Wir trainierten dort unsere Stimmen, lernten Vocal Painting und arbeiteten an den Stücken für den Chor. Letzteres half uns dabei, dass unsere Lehrpersonen sich intensiver mit den jeweiligen Einteilungen der Stimmen auseinandersetzen konnten und wir in den Kleingruppen die Stücke besser erlernen konnten. Auch Vocal Painting war sehr spannend. Wir lernten dort, wie wir nur anhand von Zeichen, die verschiedene Anweisungen darstellen, einen Chor leiten können. Dabei durften wir nicht nur diese Anweisungen ausführen, sondern selbst auch mal die Führung übernehmen.

In Percussion durften wir mit Werner Raubek verschiedene Rhythmen trommeln und konnten dabei mit dem Erlernten ein Stück einüben. Dabei wurden allerdings nicht nur die Schlagwerke, sondern auch unsere Instrumente miteinbezogen. Wir nahmen dafür ein schon bestehendes Stück, das wir als Gruppe umschrieben. Gracia Kasenegge, eine erfahrene Tanzlehrerin und Leiterin einer Tanzschule, erarbeitete mit uns verschiedene Choreographien, die wir mit wenigen Problemen meisterten.

Herr Prof. Abendstein führte mit uns ein tägliches Outdoor-Programm durch, an dem man mindestens einmal teilnehmen musste. Vier Schüler/innen bekamen am Ende der Woche einen Preis, da sie öfter als alle anderen teilnahmen.

Am Freitag, den 20. Februar 2026, stand unser Wientag bevor. Wir erkundeten dort das Haus der Musik, waren auf Shoppingtour in der Mariahilfer Straße und besuchten das Musical „Das Phantom der Oper“ im Raimund Theater. Wir freuten uns besonders auf das Musical, welches sicher eines der Highlights der Woche war. Ziemlich überraschend für die 5a war, dass unser Klassenvorstand, Herr Prof. Schulze, nach Wien fuhr, ebenfalls das Musical besuchte und anschließend mit uns nach Hause reiste. Die Heimreise war anstrengend und wir kamen müde und mit wenig Schlaf um vier Uhr in der Früh am Samstag zuhause an. Trotzdem war die Musikwoche ein voller Erfolg. Die abwechslungsreichen Tage machten Spaß und stärkten unsere Gemeinschaft.

Lena Mascher, 5a