KinderKinoWelten: Kino in der Schule

25. Mai 2026

Aufbauend auf dem Internationalen Kinderfilmfestival organisiert der Theaterregisseur und Schauspieler Johannes Gabl Filmvorführungen an Schulen, die anschließend im Klassenzimmer gemeinsam nachbesprochen werden. Auch in diesem Schuljahr, am 18.05.2026, durften alle Unterstufenschüler:innen wieder in der Aula Platz nehmen und in die Welt des Films eintauchen. Die 1. und 2. Klassen sahen den Film „Zoomer“, die 3. und 4. Klassen „Fannys Reise“.

In „Zoomer“ spionieren zwei zwölfjährige Freunde – der eine schüchtern und heimlich verliebt, der andere ein Draufgänger mit Schwierigkeiten in Mathematik – mithilfe einer Überwachungskamera den Schulalltag aus und geraten dabei in ein spannendes Abenteuer. Der Jugendfilm verbindet Themen wie Freundschaft, erste Liebe und Verrat mit den Chancen und Gefahren neuer Medien.

„Fannys Reise“ erzählt die Geschichte der zwölfjährigen Fanny, die während des Zweiten Weltkriegs gemeinsam mit anderen jüdischen Kindern aus einem Kinderheim in Frankreich vor den Nationalsozialisten fliehen muss. Auf ihrer gefährlichen Reise Richtung Schweiz übernimmt Fanny Verantwortung für die Gruppe und lernt, mutig zu handeln. Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und thematisiert Freundschaft, Angst, Hoffnung und Überlebenswillen.

Herr Gabl besuchte jede Unterstufenklasse, um die Filme nachzubesprechen. Dabei wurden unterschiedliche Sichtweisen und Meinungen gesammelt und diskutiert. In manchen Klassen wurden außerdem Themen wie Synchronisation oder die Darstellung der Figuren besprochen. Zudem präsentierte Herr Gabl verschiedene Requisiten, die bei Filmproduktionen zum Einsatz kommen, etwa eine Filmklappe, Filmgeld oder eine Filmrolle.

Somit setzten sich die Schüler:innen in jeder Klasse bewusst und kritisch mit dem Medium Film auseinander.

Prof.in Maria Gredler