Brüsselreise der 8. Klassen

30. September 2026

So wie man am Ende der Volksschule in die Landeshauptstadt Innsbruck fährt und vier Jahre später die Bundeshauptstadt Wien kennenlernt, beginnen unsere Maturantinnen und Maturanten ihr letztes Schuljahr stets mit einer Reise nach Brüssel, dem Hauptsitz der EU. Ziel ist es, hautnah zu erleben, wie dort verschiedenste Institutionen zusammenarbeiten, um die bestmöglichen Entscheidungen für rund 450 Millionen EU-Bürgerinnen und Bürger zu treffen. Die Abteilung Südtirol, Europaregion und Außenbeziehungen des Landes Tirol sowie das Bundeskanzleramt unterstützten auch die heurige Projektfahrt wieder durch Fördermittel und stellten somit sicher, dass diese wichtige Exkursion mit geringen Kosten für die Erziehungsberechtigten verbunden war.

Für alle 49 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und sechs Begleitlehrpersonen startete die Fahrt am Montag, 28. September, in aller Früh und führte sie zunächst nach Straßburg, wo ebenso wichtige Institutionen der EU ansässig sind. Eine Bootsfahrt ermöglichte einen Blick auf die Gebäude des EU-Parlaments und bot einen guten Überblick über die Stadt. Nach einem dreistündigen Aufenthalt wurde die Fahrt nach Brüssel fortgesetzt, um das Ziel pünktlich um 22:00 Uhr zu erreichen.

Der nächste Tag startete mit einer Stadtführung. Am Nachmittag folgte der Besuch des Euregio-Büros und die Schülerinnen und Schüler konnten erfahren, wie sich dieses für die Interessen von Tirol, Südtirol und Trentino in Brüssel einsetzt.

Darum, wie unser Bundesland Einfluss auf die Entscheidungen in der EU nehmen kann, ging es beim Besuch der Ständigen Vertretung Österreichs bei der Europäischen Union, der am Mittwoch stattfand. Am Nachmittag stand dann der Besuch des Rates der Europäischen Union auf dem Programm. In einem großen Saal, der schon oft Schauplatz wichtiger Diskussionen war, gab ein Berater Einblick in seine Arbeit und diskutierte mit den Schülerinnen und Schülern über die von Ursula von der Leyen angesprochenen Themen in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union.

Am darauffolgenden und letzten Tag in Brüssel konnten die Schülerinnen und Schüler im EU-Parlament mit dem Büroleiter der EU-Abgeordneten Sophia Kircher in Diskussion treten und allgemeine Informationen über die Arbeit dieser Institution erhalten. Besonders spannend war es, im Anschluss daran eine Diskussion im großen Plenarsaal hautnah miterleben zu können.

Nach einem entspannten Nachmittag, den die Klassen individuell gestalteten, bot die lange Rückfahrt ausreichend Gelegenheit, die spannenden Eindrücke der Exkursion Revue passieren zu lassen.

Mag.a Valentina Kreidl

Das Realgymnasium Schwaz dankt für die Förderungen.

Bundeskanzleramt
Land Tirol